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Wie läuft eine Tantra-Massage ab?

Aktualisiert: 5. Dez. 2021

Was ist eine Tantra-Massage?


Eine Tantra-Massage ist eine sinnliche Ganzkörpermassage. Es sollen Energien geweckt und Körper und Geist belebt werden. Die Berührungen stillen aber auch ein zutiefst menschliches Bedürfnis nach Berührung und Zärtlichkeit, das jeder von uns in sich trägt.



Während der Tantra-Massage gibt es eine klare Rollenverteilung zwischen Gebendem und Empfangendem. Der Gebende gibt die Massage, der Empfangende empfängt sie. Der Empfangende verhält sich dabei passiv und konzentriert sich so gut wie möglich auf sich selbst und seine Empfindungen.


Eine Tantra-Massage ist ein Ritual, das aus verschiedenen Teilen besteht. Sie braucht Zeit und Ruhe und dauert bei mir gute drei Stunden alles in allem. Am Ende der Massage wird jeder Zentimeter Deines Körpers von mir berührt worden sein - vom Kopf bis zu den Zehenspitzen.

Und so läuft eine Tantra-Massage von mir in etwa ab:


In diesem Zimmer findet die Tantra-Massage statt


Erster Teil: Erwecken der Vorderseite

Die Tantra-Massage beginnt in Rückenlage mit einem Tuch (Lungi) zugedeckt. Erste Berührungen der Körpervorderseite finden durch den feinen Stoff hindurch statt. Anschliessend werden auch die Hände, der Kopf und die Füsse massiert. Zum Schluss dieses Teils wird das Tuch langsam vom Körper gezogen. Es kommen dabei auch spielerische Elemente (Federn, Felle, Haare der Frau) zum Einsatz, um die Sinne der Haut zu erwecken.


Zweiter Teil: Erwecken der Rückseite

Anschliessend wird die oder der Empfangende gebeten, sich auf den Bauch zu drehen, damit die Rückseite des Körpers erweckt werden kann. Erste Berührungen finden auch hier wieder durch das Tuch hindurch statt. Gewisse Elemente wiederholen sich. Manche haben vielleicht auch etwas «Rituelles», weil dabei auch Energien bewegt und gute Gefühle auf den Empfangenden übertragen werden sollen.


Dritter Teil: Ölmassage der Rückseite

Der Empfangende bleibt in Bauchlage. Nun wird die gesamte Rückseite mit warmem biologischen Kokosöl massiert. Bei der Tantra-Massage handelt es sich nicht um eine medizinische Massage zur Lockerung von Muskulatur und Verspannungen, obwohl sie durchaus solche Elemente enthält und diesen Nebeneffekt haben kann. Bei der Tantra-Massage steht die Berührung und Sinnlichkeit im Vordergrund. Die Geschwindigkeit und Intensität der Berührungen können variieren, mal sind sie eher sanft und langsam, mal eher schnell und kräftig. Bei der Massage der Körperrückseite wird auch der Po und der Anus miteinbezogen. Ich dringe jedoch zu keiner Zeit in den Anus ein (wie z.B. für eine Prostatamassage), weil ich diese Form der Massage (noch) nicht gelernt habe.


Vierter Teil: Ölmassage der Vorderseite

Der Empfangende wird gebeten, sich auf den Rücken zu legen. Nun wird die Vorderseite des Körpers mit warmem Öl massiert, wobei auch die intimen Bereiche bewusst oder unbewusst, gewollt oder unbeabsichtigt gestreift und berührt werden. Der Gedanke dahinter ist, dass ein Mensch sich nicht vollständig fühlt, wenn die für unsere Lebensenergie wichtigen Intimbereiche aus Schamgefühlen ausgelassen werden, als ob sie nicht existieren würden. Unsere sexuelle Energie ist ein wesentlicher Teil von uns. Die Berührungen der intimen Bereiche geschehen gefühlvoll, wie jede Berührung bei der Tantra-Massage, aber ABSICHTSLOS. Tatsächlich kann die Kombination aus Entspannung und Berührung jedoch erregend sein. Falls eine Erregung entsteht, ist sie willkommen. Atme tief ein und aus und verteile diese machtvolle Energie damit in Deinem ganzen Körper, um Dein Empfinden zu intensivieren.


Fünfter Teil: Lingam-Massage bzw. Yoni-Massage

Bei der Lingam-Massage (Lingam = Penis) erhält der Penis des Mannes noch einmal besondere Zuwendung, wobei es auch hier primär darum geht, Energien zu wecken und eine Verbindung zwischen Lingam und Herz zu schaffen. Bei der Lingam-Massage werden der Penis und die Hoden auf unterschiedlichste, teils ungewohnte, Art und Weise massiert. Wichtig: Eine Lingam-Massage ist auch in einem völlig unerrigierten Zustand möglich und zu geniessen. Während der Lingam-Massage kann der Mann sich von seinem Leistungsdruck im Bett lösen und einfach nur passiv empfangen und geniessen. Ein Orgasmus ist nicht das Ziel, ist aber willkommen, wenn er geschieht. Bei der Yoni-Massage wird die Vagina der Frau sowohl äusserlich als auch innerlich berührt, gestreichelt und massiert. Auch hier geht es nicht darum, einen Orgasmus auszulösen, wenn er auch willkommen ist. Während einer Yoni-Massage wird von der Frau überhaupt nichts, auch keine bestimmte sexuelle Reaktion, erwartet. Gerade das hilft den Frauen sehr, sich zu entspannen und fallen zu lassen. Eine Yoni-Massage kann die Frau tief in ihrer Seele berühren und heilend wirken.


Zentral zu jedem Zeitpunkt: Kommunikation und Achtsamkeit

Ich massiere immer von ganzem Herzen, mit viel Gefühl. Ich kann mir aber noch so viel Mühe geben, ich werde nie spüren, was Du empfindest. Du hast während der Massage also eine grosse Verantwortung, denn Du MUSST MIR MITTEILEN, wenn sich etwas nicht gut anfühlt für Dich. Genauso sehr solltest Du mir mitteilen, wenn sich etwas gut anfühlt für Dich, damit ich Dir noch mehr davon geben kann. ;) Du bist als Empfangener für Dein Wohlbefinden ebenso verantwortlich wie ich. Du zeigst mir Deine Grenzen und lässt nichts zu, was Du nicht willst. Umgekehrt tue auch ich als Gebende nichts, was ich nicht tun will, und Du akzeptierst meine Grenzen. Wir achten und respektieren einander.


Eine Herausforderung für Männer: passiv sein

Männern fällt es oft schwer, den passiven Part zu übernehmen. Sie haben oft das Gefühl, während der Massage etwas tun zu müssen, um den Frauen, die sie massieren, zu gefallen. Sie brauchen das Feedback von aussen, um sich selbst zu spüren. Manche ziehen sogar eine Show ab, nur um zu zeigen, wie «geil» sie sind. Das ist sehr schade und nicht der Sinn einer Tantra-Massage. Versuche einfach, zu geniessen und Empfindungen zuzulassen. Dann wird die Tantra-Massage zum echten Gewinn. Ich habe schon Männer weinen gesehen während einer Tantra-Massage. Manche Männer hatten eine Erektion, andere kein bisschen. Und das ist alles genau richtig. Es geht nicht um Performance oder darum, etwas zu beweisen. Es geht darum, sich selbst zu spüren, und das kann jeden Tag und bei jeder Massage etwas anderes sein.


Ein Wundermittel: Die Atmung

Wenn Du merkst, dass Deine Gedanken abschweifen oder Du Dich auf mich statt auf Dich konzentrierst, gibt es einen einfachen Trick: Ein ausgezeichnetes Mittel, um Dich auf Dich selbst zu konzentrieren, ist das Atmen. Atme immer wieder bewusst tief ein und aus. Damit holst Du Dein Bewusstsein zu Dir selbst zurück. Ausserdem hilfst Du damit, die positiven Energien in Deinem ganzen Körper zu verteilen, was Dein Empfinden noch verstärken wird.


Infrastruktur: Alles vorhanden

Du kannst sowohl vor als auch nach der Massage bei mir duschen, um Dich frisch zu machen, falls Du das wünscht. Du brauchst nichts mitzubringen. Ich habe alles da, was es für eine Tantra-Massage braucht.


Dauer einer Tantra-Massage

Wie bereits erwähnt, dauert eine Tantra-Massage bei mir gute drei Stunden. Es ist besser, genug Zeit dafür einzuplanen, damit man während der Massage nicht auf die Uhr schauen muss. Je besser Du abschalten und sich den Empfindungen hingeben kannst, desto schöner wird das Erlebnis.


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Bitte beachte, dass ich sogenannte "weisse Tantra-Massagen" anbiete im Gegensatz zu "roten Tantra-Massagen" des Rotlichtmilieus. Während meinen Massagen biete ich weder Geschlechtsverkehr noch Oralverkehr an.


Ich arbeite nach den Richtlinien des Fördervereins Tantramassage Schweiz

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